Die wohl unmittelbar wichtigste Aussage des HDS über das individuelle Chart betrifft den Typ und die damit verbundene Strategie von Handeln oder Warten. Die Zugehörigkeit zu einem der 4 Grundtypen definiert, auf welche Energien und persönliche Eigenschaften das Individuum sich im Alltag verlassen kann und dies bestimmt aus HDS-Perspektive, wie konkrete Entscheidungen korrekt und dauerhaft funktionieren.

 

Energie / Nicht-Energietypen

Die erste Unterscheidung ist zwischen Typen, die verlässlich über bestimmte Energien verfügen und solche, die diese Eigenschaften nicht haben.

motor

Dies sind die 4 Motor-Zentren im Chart.

Unten das Wurzelzentrum, darüber das Sakralzentrum, rechts davon das Solarplexus, oben das Herz/Ego-Zentrum.

Motoren können Handlungen bewirken. Manifestoren und Generatoren, sowie Manifestierende Generatoren müssen mindestens einen Motor definiert (eingefärbt) haben. Projektoren können motorisiert sein, aber es muss nicht unbedingt Teil der Definitionen des Menschen sein. Reflektoren haben keinen Motor definiert.


Manifestor

man

Energietyp – Mindestens ein Motor muss mit dem Kehlzentrum über eine Definition dauerhaft verbunden sein.

Im Beispiel: Ego-Zentrum über den Kanal 21/45

Der Manifestor entspricht der offiziellen Propaganda, wie der Mensch sein sollte: ein unabhängiger Macher. Nur sind solche Menschen letztlich unkontrollierbar (in einem Fußballteam wäre dies der Stürmer).

Weil Manifestor-Kinder eben ohne äußere Bedingungen (wie dies bei allen anderen Typen der Fall ist) jederzeit und immer handeln können und deshalb den Eltern Angst einjagen, weil sie diese nicht kontrollieren können, werden diese Kinder meist unterdrückt und bestraft. Dies kann sich sogar soweit auswirken, dass die Eltern bzw. Bezugspersonen dieses Kind quasi im Stich lassen oder vor der Verantwortung flüchten, diesem Kind eine gute Balance über die Erziehung zu ermöglichen zwischen Beachtung der Umwelt und Beachtung der eigenen Interessen.

Wenn dies nicht gelingt, dann entsteht fast immer Zorn. Und zwar in beiderlei Richtungen: das Manifestor-Kind ist zornig auf die Umwelt, weil es in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist und die Umwelt (Eltern, Familie, Schule...) ist zornig, weil das Kind sie immer oder zumindest viel öfter als andere Menschen an ihre Grenzen bringt. Solche Kinder werden dann leider oftmals recht erfolgreich die Flügel gestutzt, sie werden für alles mögliche oft zu Unrecht beschuldigt, werden in letzter Konsequenz dann auch oft geschlagen.

Lösung und Strategie: Im obigen Fall sollten natürlich die Eltern davon in Kenntnis gesetzt werden, dass sie ein ganz besonderes Kind haben, das als gleichwertiger Partner gesehen werden sollte, wie die Familie im Alltag funktionieren soll. Für den Manifestor ist die vom HDS empfohlene Strategie das Informieren um damit den Widerspruch und die potentielle Angst der anderen vor der eigenen Unabhängigkeit zu eliminieren. Dieses Informieren bewirkt zweierlei: zum Einen wird die Umwelt in Kenntnis gesetzt von dem Vorhaben, die der Manifestor wahrscheinlich ohnehin ausführen wird. Zum Andern kann man das Wort In-Form-ieren auch wörtlich nehmen und dann bedeutet es das bewusste plastische Verformen der Umwelt.

8% der Menschheit sind Manifestoren

Die Frage des Manifestors: Wen beeinflusse ich?

Berühmte Beispiele von Manifestoren: Adolf Hitler, George W. Bush, Mao Zedong, Helmut Kohl, Richard Burton, Orson Welles, Robert DeNiro, J. Krishnamurti, Hermann Hesse, Simone de Beauvoir, Jack Nicholson, Sebastian Vettel, Bruce Springsteen, Johannes Kepler

Berufsbilder: Politiker, Geschäftsinhaber, Chef, Anführer

 


Generator

gen

Energietyp – Sakralzentrum muss definiert sein, allerdings darf kein Motorzentrum mit der Kehle verbunden sein.

Im Beispiel: Sakralzentrum über den Kanal 59/6 definiert

Das Sakralzentrum ist der Motor der Evolution (Leben).

Evolution passiert immer in der Reaktion auf geänderte Lebensumstände. Das Sakralzentrum ist also dann imstande, aktiv zu werden, wenn die Evolution oder persönliche Umstände dies verlangen. Dies sind die Impulse, Begegnungen oder Vorschläge, die aus dem Umfeld dieses Menschen kommen und worauf der Generator reagieren soll. Jeder Generator ist aber auch ein Spezialist und daher reagiert das indivuelle Sakralzentrum nicht auf jeden Vorschlag oder Impuls, sondern nur auf ganz bestimmte, eben solche, auf die dieses Individuum spezialisiert ist. Die Bauchstimme, die ihren Ursprung im Sakralzentrum hat, meldet dann ganz ohne die übliche Sprache über zustimmendes oder ablehnendes Grummeln, ob der Motor angesprungen ist und Tätigkeit mit Leichtigkeit erfolgen kann.

Wenn der Generator sich allerdings der Propaganda hingibt, dass alle Menschen aus sich heraus Initiativen starten sollen, dann wartet er nicht auf einen Vorschlag. Und nur wenn die Bauchstimme reagiert, weiß der Generator, dass seine vitalen Kräfte mobilisiert sind und auch Momente der Stagnation überwunden werden können.

Wenn er also nicht wartet, verfügt er nicht über die Fülle seiner vitalen Kraft und Frustration ist die Folge. Viel bewegt und wenig erreicht. Dadurch wird die Energiebilanz und das Selbstwertgefühl negativ – man hört auf zu handeln und läuft weg aufgrund des Leidensdruckes.

Lösung und Strategie: Nicht initiativ sein – die Dinge an sich herankommen lassen – Reagieren, Geduld üben. Die vitale Energie des Generators wird ohnehin gebraucht – es werden die richtigen Vorschläge kommen und die Verlustbringer automatisch wegfallen.

36% der Menschheit sind Generatoren

Die Frage des Generators: Kenne ich meine Energie?

Berühmte Beispiele von Generatoren: Albert Einstein, Dalai Lama, Elvis Presley, Bill Clinton, Meryl Streep, John Lennon, Madonna, James Dean, Vladimir Lenin, Carl Gustav Jung, Greta Garbo, Margaret Thatcher, Deepak Chopra, W.A. Mozart

Berufsbilder: die Arbeitsbiene, Handwerker, Arbeiter, Routinier - betrifft also nahezu das gesamte Arbeitsfeld

 

Manifestierender Generator

mangen

Energietyp – Sakralzentrum definiert und mindestens ein Motor mit Kehle verbunden.

Im Beispiel: Sakral über den Kanal 34/20 mit Kehle verbunden.

Der Manifestierende Generator ist auch ein Generator und es ändert sich die Strategie auch nicht. Allerdings ist dies der Archetyp der Propaganda des initiativen Tatmenschen, deshalb wird er gesondert angeführt.

Die Vitalität des Generators ist verbunden mit der Handlungsfähigkeit des Manifestors. Das kann zu Frustration UND Zorn führen.

Das Generatordasein (siehe oben) als Beschränkung muss akzeptiert werden. In der Reaktion auf das Leben kann der MG seine latente Kraft augenblicklich umsetzen, ohne stecken zu bleiben. Allerdings führt dies oft dazu, dass zu schnell gehandelt wurde und etwas ausgelassen wurde und wiederholt werden muss. Dann entsteht vitaler Zorn und das Gefühl der Schuld.

Die aus meiner Sicht wichtigste Übung für den Manifestierenden Generator ist, immer mal wieder zu überprüfen, ob im Laufe des Lebens Gewohnheiten entwickelt wurden, die zum mittlerweile behindernden Automatismus geworden sind (Marotten, Denkmuster u.ä.). Mit ziemlicher Sicherheit sind diese Gewohnheiten irgendwann in der Jugend aus gutem Grund gebildet worden, aber besteht dieser Grund immer noch?

Lösung und Strategie: wie beim Generator: Warten, aber der MG muss besondere Geduld üben, auf die richtigen Vorschläge zu warten. Der MG soll nicht sofort handeln, sondern auch nach der Reaktion auf einen Vorschlag noch innehalten und auf seine Innere Autorität achten!

33% der Menschheit sind Manifestierende Generatoren

Die Frage des Manifestierenden Generators: Kenne ich meine Energie und übernehme die Verantwortung für die Konsequenzen meiner Handlungen?

Berühmte Beispiele von Manifestierenden Generatoren: Mutter Teresa, Vincent van Gogh, Friedrich Nietzsche, Alois Alzheimer, Mata Hari, Marie Antoinette, Arnold Schwarzenegger, Bruce Lee, Charlie Chaplin, Sigmund Freud, Mahatma Gandhi, Steffi Graf

Berufsbilder: alle Berufe, bei denen Reaktionsschnelligkeit und Kraft hilfreich ist, wie: Sportler

 


Projektor

proj

Nicht-Energie-Typ

Sakralzentrum offen, keine Verbindung eines Motors zur Kehle.

Da das vitale Zentrum des Sakrals offen ist, hat der Projektor keine dauerhafte Arbeitsfähigkeit und keine festgelegte sexuelle Rolle.

Die Fähigkeiten des Projektors liegen im Erkennen der Vitalität der Anderen. Projektoren haben also perfekte Anlagen zur Menschenkenntnis, ja mehr: sie haben ein ganz persönliches Interesse daran, zu erkennen, in welchem menschlichen sozialen Umfeld sie sich bewegen, denn nahezu jeder Projektor erkennt irgendwann, dass er letztendes doch nicht so viel selber leisten kann und will. Daher benötigt er ein unterstützendes Umfeld. Die Übung für den Projektor ist daher zu unterscheiden zwischen seiner Erkenntnisfähigkeit und dem, was er erkennt (Arbeit sehen bedeutet nicht gleich, sich mit der Arbeit zu identifizieren - dies ist ja die Aufgabe des Generators und die Anderen sind in der Mehrzahl Generatoren (gut 70%). Allerdings kennt kaum ein Generator seine wahre Energie und daher ist es empfehlenswert, wenn die Kommunikation zwischen Projektor und Generator gut läuft.

Wie übermittelt der Projektor sein Wissen so, dass es angenommen wird: der Generator kann seine Wahrheit nur in der Art seiner Reaktion auf gestellte Fragen finden. Also soll der Projektor dem Generator solche Fragen stellen, die dieser mit seiner Bauchstimme mit Hmm (Ja) oder HmHm (Nein) beantworten kann.

Zuerst muss der Projektor zwischen sich und den Generatoren differenzieren lernen. Er ist der optimale Verwalter der Energien der Generatoren. Die Folge seiner schnellen Auffassungsgabe führt oft zu Ungeduld, weil diese Fähigkeiten von den Anderen nicht erkannt werden. Dies treibt den Projektor dazu, die Arbeit der Generatoren zu erledigen, wozu er auf Dauer nicht geschaffen ist. Diese Arbeit (Vorleistung) wird dann auch nicht belohnt, was in Verbitterung endet. Wenn die Talente des Projektors nicht erkannt und wertgeschätzt werden, kann dies als Negativreaktion zu Bevormundung und Kontrolliersucht führen.

Deshalb soll er oder sie auf die Anerkennung und die Einladung seiner Talente oder Fertigkeiten warten. Im konkreten Alltag bedeutet dies aber, dass der Projektor den anderen mit seinem Wissen oder seiner Erkenntnis so konfrontieren sollte, dass der Andere sich nicht gleich überrannt oder übervorteilt fühlt, sondern den Projektor einlädt, mehr Informationen zu übermitteln. Dies ist dann sozusagen die Gegeneinladung, die dann der Projektor sicherlich gerne annimmt.

Da man nicht unbedingt davon ausgehen kann, dass jeder Projektor diese förderliche und unterstützende soziale Situation hat, ist natürlich die wichtige Frage: was mache ich mit der Aussage, dass ich als Projektor nicht für das herkömmliche Arbeiten geschaffen bin, dass ich mehr Auszeit brauche als andere und zugleich sehr schnell erkenne, wozu andere scheinbar ewig brauchen? Nun, eigentlich ganz einfach: der Projektor ist der Spezialist für das Erkennen der Möglichkeiten, Effizienz zu steigern. Also untersuchen Sie die Möglichkeiten, in Ihrem Leben Einsparungen im Ressourcenmanagent (Zeit, Geld, Emotionen...) so zu treffen, das Ihre Lebensqualität gesteigert wird.

Wo Sie im Chart Ihre Definitionen haben, liegen Ihre wahren Talente, die Anerkennung suchen. Dies wird in einem Reading natürlich genau herausgearbeitet.

Lösung und Strategie: Differenzieren lernen indem den Menschren einfache Ja/Nein-Fragen gestellt werden und geduldig auf diejenigen Einladungen warten, die keine Projektionen sind sondern sich an die tatsächlichen Fähigkeiten des Projektors wenden.

21% der Menschheit sind Projektoren

Die Frage des Projektors: werde ich erkannt für das, was ich bin?

Berühmte Beispiele von Projektoren: Barack Obama, Nelson Mandela, J. F. Kennedy, Fidel Castro, Josef Stalin, Karl Marx, Osho (Baghwan Shree Rajneesh), Mick Jagger, Marilyn Monroe, Woody Allen, Steven Spielberg, Lady Di, Pablo Picasso, Berthold Brecht

Berufsbilder: Architekt (nicht Maurer), Choreograph (nicht Tänzer), Personalchef, Abteilungsleiter


Reflektor

refl

Keine Definition

Der Reflektor ist der Spiegel des Milieus seiner Umwelt. Wie die Kanarienvögel in den alten Bergwerken spüren sie als erste unheilvolle Veränderungen.

Wichtig ist, dass sie sich nicht mit den festgelegten Eigenschaften der Anderen identifizieren – umgekehrt aber auch von den anderen nicht dieselbe Offenheit erwarten, die sie auszeichnet, ansonsten erfolgt Enttäuschung. Durch ihre Offenheit haben sie zum Einen das Potential großer Weisheit, zum Anderen sind sie als Projektionsfläche für andere Menschen sehr attraktiv, was aber nach gewisser Zeit zu einem Rückzug in die abgeschiedene Selbstreinigung führt.

Im Laufe eines Monats aktiviert der Mond immer mal ein harmonisches Tor eines aktivierten Kanals und gibt dem Reflektor eine kurzzeitige Betonung verschiedener Eigenschaften. Er wechselt seinen Typ sozusagen – mal Generator, mal Projektor, etc. Durch den 28-Tage Rhythmus der Mondaktivierungen haben sie eine gewisse Stabilität.

Lösung und Strategie: Die eigene Offenheit als besonderes Geschenk erkennen – offen bleiben und nichts erwarten. Den Mondzyklus beobachten, sich mit anderen Menschen austauschen, jedoch ohne deren Qualitäten und Eigenschaften persönlich zu nehmen.

ca. 2 % der Menschheit sind Reflektoren

Die Frage des Reflektors: Erkennen die Menschen um mich herum, dass ich ihr Spiegel bin?

Berühmte Beispiele von Reflektoren: Eduard Mörike, Graham Greene, Sandra Bullock, Uri Geller, Vladimir Horowitz, Fjodor Dostojevski, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Thorwald Dethlefsen

Berufsbilder: Visionär, Ratgeber, Augur, Künstler